Leitung:
Susanne Behling
Thomas Haag

Wissenschaftlicher Beirat:
Luise Reddemann

Seminar
Theorie und Praxis der Behandlung bei Akuttraumatisierung  2020

Anrechenbar als Modul des WIPT- Curriculums „Spezielle Psychotraumatherapie DeGPT" und als Modul I des Curriculums „Psychotherapie der Traumafolgestörungen" der BÄK

Unfälle, Überfälle oder Katastrophen können heftige psychische Reaktionen auslösen. Opfer werden nicht nur die unmittelbar Betroffenen sondern auch Helfer oder Zeugen.

Die Reaktionen auf ein Ereignis unterscheiden sich deutlich von dem Bild der Posttraumatischen Belastungsstörung. Phänomenologie, Phasenverlauf und Diagnostik   werden ebenso dargestellt wie sinnvolle Interventionstechniken.  Frühzeitige Interventionen können schwerwiegende Folgen verhindern, doch nicht jedes Angebot ist hilfreich. Im Vordergrund steht die Unterstützung der natürlichen Verarbeitungsprozesse und die Adaption traumakonfrontierender Verfahren. Die Gegebenheiten in der Einzelpraxis werden ebenso erörtert wie die Besonderheiten bei Großschadenslagen.
Die relevanten gesetzlichen Grundlagen finden ebenso Berücksichtigung wie auch die Besonderheiten des Berufsgenossenschaftlichen Heilverfahrens.

Das Seminar richtet sich an alle, die akuttherapeutisch tätig sind oder es werden wollen. Es deckt den Baustein „Akuttherapie" im Rahmen des Curriculums „Spezielle Psychotraumatherapie" der DeGPT ab.

Dozent:                            Peter Liebermann

Umfang:                          12 UE
Termine:                         19.-20.06.2020
Zeit:                                 
Freitags von 14.00 - 20.00 h und samstags von 10.00 - 16.00 h
Ort:                                   Grosser Konferenzraum im Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke
Kosten:                            € 280,-  inklusive Imbiß und Getränke.

CME-Zertifizierung:      Zertifizierung durch die ÄK-WL beantragt

Teilnahmevoraussetzungen:
Psychotherapieausbildung und Grundkenntnisse der Psychotraumatologie




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